Was bedeutet parametrisch?
Ein digitales Grundmodell wird über festgelegte Maße gesteuert. Ändern sich Höhe oder Umfang, passt sich die Geometrie des Covers daran an. So entsteht ein Cover nach Maß, ohne das Modell für jede Bestellung von Grund auf neu zu zeichnen.
Welche Angaben werden benötigt?
Der Fachbetrieb erfasst die Maße an der Prothese. Je nach Ausführung werden unter anderem Coverhöhe, obere und untere Umfänge sowie Waden- und Knöchelumfang benötigt. Hinzu kommen Seite, Unter- oder Oberschenkelversorgung und die verwendeten Komponenten, etwa Prothesenfuß oder Kniegelenk. Welche Maße für dein Cover erforderlich sind, wird vor der Erstellung abgestimmt.
An die Prothese angepasst
Beim U-Flex werden die Abstandhalter in das einteilige Cover integriert und an die Prothese angepasst. Der Bereich am Prothesenschaft und die Bewegungsfreiheit der Komponenten werden dabei berücksichtigt. Magnet- oder Reißverschluss, Farbe und Design werden passend zur gewünschten Ausführung gewählt.
Vom Maß zum fertigen Cover
Der Fachbetrieb bestellt das Cover und übermittelt die benötigten Angaben. Das digitale Modell wird parametrisch angepasst und für den Druck vorbereitet. Nach Prüfung der Angaben und der erforderlichen Freigabe folgt die Fertigung. Die endgültige Passform und Bewegungsfreiheit kontrolliert der Fachbetrieb an der Prothese.
Druckfertige Daten sind nicht gleichbedeutend mit einem sofort lieferbaren Cover. Druck, Nachbearbeitung und die gewählte Oberfläche benötigen zusätzliche Zeit.
Wann ist ein Scan sinnvoll?
Bei besonderen Schaftformen, abweichenden Komponenten oder Details, die sich durch die vorgesehenen Maße nicht ausreichend beschreiben lassen, können ein Scan oder ergänzende Fotos erforderlich sein. Wir klären mit dem Fachbetrieb, welcher Weg zur jeweiligen Versorgung passt.
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